Archiv für den Monat: März 2013

durch die Ukraine

29. März 2013  ua

Am nächstgelegensten Grenzübergang “Vysre Nemecke” wurden wir zurückgewiesen. Der Grund, hier dürfen nur Lkw´s, Pkw´s und Busse passieren.
Der nächste Grenzübergang, für Fahrräder ist 39 km weiter nördlich in entgegengesetzter Richtung, bei Ubla. Dazwischen musste noch ein Höhenzug von 300 Metern bewältigt werden. An der Grenze angekommen, wurde ich wegen meines selber gebauten, Lenker-Koffers eingehender kontrolliert. Nach drei Nächten in Folge, die Zelte jeweils im Schnee abgebaut, beschlossen wir in einem Motorest zu übernachten. Den unzähligen Schlaglöcher der Teerstraßen ist auch durch wechseln auf die Linke Fahrspur teilweise nicht immer auszuweichen. Bei Regenwetter um so schwieriger, da deren Tiefe nicht mehr erkennbar sind.
Nicht zu übersehen sind die vielen, verschiedenen Kirchen. In fast jedem Dorf ist ein kleiner Lebensmittelladen.
In den größeren Städten, sind durchaus auch große, gut bestückte Supermärkte zu finden.
Der zur Ausreise ausgewählte Grenzübergang, bei Halmeu, durfte mit dem Rad wieder nicht passiert werden. Der Grenzbeamte gab uns freundlicherweise den Hinweis, wir sollten doch auf einen Kleinbus warten, der uns eventuell mit den Fahrrädern mitnimmt. Die nächste Möglichkeit wäre, den zurückliegenden 20 km entfernten, ungarischen Grenzübergang zu nehmen. Nach 10 Minuten warten, entschlossen wir uns, den 100 km weiter östlichen zu nehmen. Die Landschaft wurde bergiger, die Städte schöner. Nächsten Tag erreichten wir den Grenzübergang nach Rumänien. Allerdings erst nach mehrmaligen Fragen, fanden wir den nicht beschilderten Übergang nach Sighetu Marmatiei. Dieses Mal verlief die Kontrolle reibungslos.

Fazit Slowakei

29. März 2013  sk

in 8 Tagen durchquerten wir die Slowakei, von Wien kommend, über Bratislava, von West nach Ost. Durch den nicht gerechneten Wintereinbruch im März, habe ich mich doch entschlossen, mein Reisegepäck zu erweitern. Nach und Nach wurden zusätzlich, eine ISO-Matte, Hose, lange Unterhose, Winterhandschuhe und Winterschuhe besorgt.
Von den zweistelligen Minusgraden über Nacht abgesehen, stieg das Thermometer auch tagsüber bei Sonnenschein, nicht über null Grad. Einmal hatten wir allerdings vormittags Regen, zweimal Schneefall.
Landschaftlich ist die Zentral-Slowakei mit dem Tatra Gebirge, sehr reizvoll. Die Autofahrer fahren in der Regel, vermutlich wegen der vielen Schlaglöcher, langsam und auch rücksichtsvoll.
Um Zeit aufzuholen, hatten wir uns eine Zugfahrt nach Kosice geleistet. Im Vergleich zu Deutschland, in schöneren, geräumigeren und sogar wesentlich preiswerteren Zügen.

von Wien in die Slowakei

23. März 2013 at  sk

Von Wien, radelten wir der Donau entlang bis Bratislava. Weiter ging es ins Landesinnere, vom Westen her über die Zentral-Slowakei, nach Osten. Mit 23 km und 780 Höhenmetern, bezwangen wir den 1250 Meter hohen Pass über die „Niedere Tatra“. Das voll bepackte Rad, über 60 kg, brachten mich trotz der Minusgrade, enorm zum schwitzen. Seit Wien, bis auf die letzten zwei, verbrachten wir die Nächte in den Zelten. Weit über -10 Grad kalt und Frühstücken bei -8,1 Grad, wurde immer komplizierter. Mit Mühe, bringen wir das Wasser, dass schlagartig nach dem Öffnen der Flaschen in Eis übergeht, in die Töpfe. Mein Benzinkocher macht mittlerweile, bei der Kälte, keine Probleme. In Poprad, hatte ich mir noch Winterschuhe, die wärmsten die ich finden konnte, zugelegt. Die Sommerschuhe, wurden ganz unten in den Packtaschen verstaut. Bei eisigem Gegenwind, beschlossen wir, die Strecke von Poprad nach Kosice mit der Bahn zurückzulegen. Mittlerweile in Kosice, 3 Grad, geht es dann weiter durch die Ost-Slowakei, zur Ukraine.


von Linz nach Wien

17. März 2013 at 

bei dem miesen Wetter, verbrachten wir die Nacht in einer schönen Jugendherberge in Linz. Bei Schneefall, kaltem Wetter, Minusgraden, setzten wir unsere Fahrt zu zweit, am nächsten Morgen der Donau entlang fort. Bald vereisten am Fahrrad die Zahnräder dermaßen, dass ein Schalten der Gänge nicht mehr möglich war. Die Kette sprang auf den vereisten Zahnrädern ohne Kraftübertragung sofort über. Sebastian hatte mit seiner Rohloffschaltung hier kein Problem. Gut ausgerüstet, wurde in den Zelten, bei Minusgraden auf einer 5 cm Schneedecke übernachtet. Ich musste feststellen, ohne Isomatte ist der Boden dann doch zu kalt.
Morgens, bei einem lebhaft auffrischenden, eisigen Wind, bauten wir die Zelte mit klammen Fingern zusammen.
Die nächsten zwei Tage, bei Sonnenschein und Minusgraden, warm angezogen, setzten wir die Fahrt nach Wien links der Donau fort. Das einzige Problem, war nur noch das Eis in den Trinkflaschen. Ein Abstecher zum Kloster Melk musste sein. Die nächste Nacht, noch immer ohne Isomatte, zog ich es vor,lieber in einer kleinen Pension zu übernachten.
In Wien, in einem Hostel untergekommen, ist nun ein Tag Pause und Sightseeing angesagt.

Nach Linz

13. März 2013 cz at 

nun nach ausgiebiger Besichtigung der sehenswerten Stadt Krumlov, sind nun Sebastian, sein Vater und ich, noch bei relativ schönen aber kalten Wetter bei 1°C aufgebrochen.
Der Weg verlief der Moldau entlang, in Österreich durch das Mühlviertel direkt nach Linz.
Im laufe des Tages erwischte uns ein Schlechtwetter Gebiet mit Schneefall.

Einige Eindrücke

Eindrücke aus Krumlov

08. März 2013 cz

Eindrücke aus Krumlov
Das historische Stadtzentrum von Krumlov ist Weltkulturerbe.
Zurecht finde ich. Zahlreiche kleine Läden, Restaurants, Pensionen, Hotels, Museen und die vielen alten historischen Bauwerke, machen die Stadt, die von der Moldau umschlungen ist unvergessen. Nicht zu vergessen, das Schloss Český Krumlov, ist nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien und umfasst eine Gesamtfläche von zehn Hektar. In ihm befindet sich auch ein barockes Schlosstheater, dass eines der zwei weltweit noch erhaltenen Barockbühnen hat.


Reisebeginn 6.03.2013 nach Asien mit dem Rad

07. März 2013 de

Nach langer Vorbereitungszeit beginnt nun die Reise Richtung Asien.
Die bittere Wahrheit, Gepäck mit Fahrrad, ohne meine 75 kg, brachten 59 kg auf die Waage. Der noch kurzerhand am Vortag von meinen Sohn gefertigte, stabilere Edelstahl-Gepäckträger dürfte das wohl aushalten.

am 06.03.2013, die Wohnung wird nur halbwegs gereinigt, die elektronischen Geräte stillgelegt. Bevor mir noch weiter unerledigte Dinge einfallen, letzte Anweisungen an meinen Sohn, Bruder und die Eltern erteilt. Mittlerweile schon 17 Uhr, endlich ging es los.
Am nächsten Morgen, nach der ersten Etappe Vilshofen, verabschiedete ich mich noch von der Freundin, von Rudi und Finne, und begann nun so richtig die Tour.
Die Winterpause, der Bayerische Wald haben es in sich. Bei strahlend blauem Himmel, schweißgebadet, bergauf, bei sehr kalter Luft dann bergab war es viel zu kalt.
Immerhin, schaffte ich nach einer kurzen Pause bei einer früheren Kundschaft, der Familie Fesl (Bäckerei in Sonnen), dennoch diesen Tag 80 km bis Haidmühle.

Die Sorgen über meine Technik, ein Siliziumakku mit Ladevorrichtung über Nabendynamo und Solarzelle, konnte ich inzwischen auch entkräften. Meine Beleuchtung funktionierte den ersten Tag nicht. Der starke Sonnenschein, brachte die Schutzschaltung des Akkus zur Abschaltung. Durch Abklemmen der Solarzelle konnte ich das Problem jedoch lösen.

08.03.2013
Übernachtet im Haus Mirasat, setze ich die Fahrt bei herrlichem Sonnenschein Richtung
Tschechien, über Stozec, Moldau Stausee nach Krumlov fort.
Dort will ich mich mit Sebastian, der auch das Ziel Asien hat, treffen.
Nach Umkehr von einer missglückten Abkürzung, die auf 1000 Höhenmeter nicht mehr von den Schneemassen geräumt war, erreichte ich Stozec.
Von hier begann ein wunderschöner Radweg, kein Verkehr, flach zum Moldau-Stausee.
Nur, um diese Zeit ist die Straße zwar geräumt, aber nicht gestreut.
Es blieb nichts anderes übrig, das Gefährt die halbe Strecke, kilometerweit auf reinen Eisplatten zu schieben.
Nach dem zugefrorenen Stausee und optimalen Straßen, tauchte bei den ersten Hügeln erneut ein Problem auf. Die erste Kette, fasst neu, wurde unbrauchbar.
Sie sprang bergauf ständig über, ein Glied hatte sich trotz reichlich Öl, festgesetzt.
Das Wetter wurde schlagartig schlechter. Hochnebel zog auf und kurz vor Krumlov quartierte ich mich am späten Nachmittag in einem Gasthof, nach 40 km anstrengender Strecke, ein.
Die zuvor am Automaten gezogenen 1000,- Kronen, reichten gerade für zwei Übernachtungen mit Frühstück, im voraus bezahlt, und für ein Essen.
Ich hatte keine Ahnung wie viel das in € sind. Erst nächsten Tag am Geldautomaten, lies ich den Wechselkurs ausdrucken. Die 1000,- Kronen machten gerade mal 40,77 € aus.
Bei leichten Nieselregen besichtige ich nun die nächsten 2 Tage die wunderbare und alte Stadt Krumlov, mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Sehr sehenswert, dass imponierende Schloss. Nicht umsonst ist die Stadt Krumlov als Weltkulturerbe eingetragen.
Das nächste Ziel ist nach dem Treffen mit Sebastian, meinem neuen Reisepartner, die Stadt Wien.
Einige Eindücke in Bildern .