von Linz nach Wien

17. März 2013 at 

bei dem miesen Wetter, verbrachten wir die Nacht in einer schönen Jugendherberge in Linz. Bei Schneefall, kaltem Wetter, Minusgraden, setzten wir unsere Fahrt zu zweit, am nächsten Morgen der Donau entlang fort. Bald vereisten am Fahrrad die Zahnräder dermaßen, dass ein Schalten der Gänge nicht mehr möglich war. Die Kette sprang auf den vereisten Zahnrädern ohne Kraftübertragung sofort über. Sebastian hatte mit seiner Rohloffschaltung hier kein Problem. Gut ausgerüstet, wurde in den Zelten, bei Minusgraden auf einer 5 cm Schneedecke übernachtet. Ich musste feststellen, ohne Isomatte ist der Boden dann doch zu kalt.
Morgens, bei einem lebhaft auffrischenden, eisigen Wind, bauten wir die Zelte mit klammen Fingern zusammen.
Die nächsten zwei Tage, bei Sonnenschein und Minusgraden, warm angezogen, setzten wir die Fahrt nach Wien links der Donau fort. Das einzige Problem, war nur noch das Eis in den Trinkflaschen. Ein Abstecher zum Kloster Melk musste sein. Die nächste Nacht, noch immer ohne Isomatte, zog ich es vor,lieber in einer kleinen Pension zu übernachten.
In Wien, in einem Hostel untergekommen, ist nun ein Tag Pause und Sightseeing angesagt.

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