Archiv für den Monat: April 2013

Bosporus, im Hintergrund die Bosporusbrücke

Türkei ( Istanbul )

29 April 2013 Türkei
Eindrücke in Bildern aus der Großsadt Istanbul.


Ausflug zu der Insel Heybeli, eine der neun Inseln im Marmarameer. Sie heissen bei den Ausländern Prinzeninseln, sie dienten in byzantinischer Zeit als Verbannungsort von unliebsamen Prinzen und Prinzessinen.

Kirklareli Pressefoto

Türkei ( europäischer Teil)

26 April 2013 Türkei

Über den Grenzübergang bei Malko Tornovo, reisten wir in den europäischen Teil der Türkei (Ostthrakien) ein. Eine neue und großzügige, vierspurige Straße führte uns in die Hauptstadt Kırklareli ( über 66 000 Einwohner). Dort kaum angekommen, interessierte sich die örtliche Presse für uns.                                                        Pressefoto Kirklareli
in Kirklareli Pressefoto
Kırklareli, ist eine Provinz, die sich auf der Balkanhalbinsel erstreckt und gehört damit zu der geographischen und historischen Region Thrakien.
Unser Weg, führte über ein hügeliges, weitläufiges und dünn besiedeltes landwirtschaftlich genutztes Land, über Vice, zu dem Ferienort Kıyıköy. Zur Schwarzmeerküste hin ist die Provinz Kırklareli dicht bewaldet.


Von Kıyıköy aus, fuhren wir erneut ins Landesinnere nach Saray, und von dort parallel zur Küste bis nach Istanbul. Schweißtreibend, bezwangen wir mittlerweile, bei sommerlichen Temperaturen und wolkenlosen Himmel, Hügel um Hügel, der waldreichen Gegend.
Am 28.04.13 kamen wir, bei mittlerweile, über 3000 km zurückgelegter Strecke in Istanbul an.

Bulgarien, am Schwarzen Meer

Fazit Bulgarien

26. April 2013 bg
11 Tage verbrachten wir in einem schönen, und landschaftlich abwechslungsreichem Land. Von Norden kommend, reisten wir über Ruse, nach Veliko Tarnovo, über das Balkangebirge, zur südlichen Tiefebene Bulgariens, nach Brasov.
Weiter am Schwarzen Meer, der Küste folgend, über die Touristenorte wie Chermomorec, Primorsko und Carevo. Viele Hotelanlagen, mit schönen Sandstränden rüsten sich auf die Saison. Bemerkenswert, die vielen im Bau, und neu gebauten Anlagen.

Bereits Mitte April blühen hier in Bulgarien bereits viele Bäume, und Blumen in den Gärten. Etliche Sträucher an den Wegrändern sind bereits schon wieder verblüht.

Viele von uns benutzte Nebenstraßen, sind meist geteert und in einem ordentlichem Zustand gewesen. Die meisten Hunde haben wir in einem geschlossenen Grundstück oder angeleint angetroffen.
Beeindruckend, sind die noch zahlreichen kleinen Läden, in den Dörfern und auch in den Städten.
Immer wieder schön anzuschauen, sind die noch vielfältig im Einsatz befindlichen Pferde, sei es am Pflug oder am Wagen.
In Carevo, verließen wir die Küste. Durch riesige Laubwälder, erreichten wir über den Grenzübergang bei Malke Tynovo, am 24.04.13, die Türkei.

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Bulgarien (Schwarzes Meer)

22. April 2013 bg

Einen Zeltplatz am Sandstrand ergattert, und schon wurde die Badesaison am Schwarzen Meer eröffnet.

Die zwei Badeversuche fielen bei knapp über 10° Wassertemperatur äußerst kurz aus.

 

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Durch Bulgarien (Balkangebirge – Schwarzes Meer)

20. April 2013 bg

Nach Veliko Tarnovo, suchten wir uns Nebenstraßen und einen Pass über das Balkangebirge, Richtung Schwarzes Meer.

Auf ruhigen Straßen, mit wenig Verkehr hatten wir eine ideale Route zum radfahren gefunden. Eine landschaftlich, beeindruckende Gegend, vergleichbar mit dem bayerischen Wald. Schöne, nette kleine Bergdörfer machten den Weg abwechslungsreich. Von 120 m NN mußten wir wieder 1100 m Höhe überwinden. Die Anstrengung, wurde aber mit einem herrlichem Panorama belohnt.
Unser Weg führte weiter in die südliche Tiefebene Bulgariens, zum Schwarzen Meer nach Burgas. Das Gebiet besitzt nährstoffreiche Böden, ein flaches Relief und wird vorwiegend agrarwirtschaftlich genutzt. In der Jahreszeit, ein schöner Kontrast zwischen sattem Grün, fast tiefschwarzer Erde, der noch nicht bearbeiteten Felder und zwischendurch knallgelb blühenden Rapsfelder. Viele Weinfelder und bereits blühende Obstgärten zieren die Landschaft.
Burgas ist die viertgrößte Stadt Bulgariens. Eine Industrie- und Hafenstadt und touristisch überregional bekannt. Viele versuchen mit selber Erzeugtem zu handeln.
Am Strand angekommen, wurden noch einige Erinnerungsfotos geschossen.


 

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durch Bulgarien

16. April 2013 bg

Am 13.04.13, überquerten wir die Donaubrücke nach Bulgarien. Ein beeindruckendes Gefühl, den gewaltigen Fluss zu überqueren, der bei mir zu Hause vorbeifließt. Spätnachmittags, kauften wir noch in der Stadt Ruse ein. Vorher tauschten wir unsere Währung, in Bulgarische Währung, diesmal „Lew“ ein. Für einen Euro bekommt man etwa zwei Lew.
Die Stadt Ruse überraschte uns positiv. Ein Stück der Donau stromaufwärts, verlief dann unser Weg in’s sehr hügelige Landesinnere. Die Temperaturen sind jetzt Ideal zum radfahren. Bis auf einzelne Gewitter, zeigt sich die Natur jetzt von seiner schönen Seite. Wenn irgend wie möglich, versuchen wir von den Hauptverkehrswegen auf Nebenstraßen auszuweichen. Zur Zeit sind wir in Veliko Tarnovo. Die alte Stadt steht auf drei Hügel. Im Mittelalter war es eine der wichtigsten europäischen Zentren der Kultur. Unsere nächste Etappe geht nach Burgas am Schwarzen Meer.

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Fazit Rumänien

15. April 2013  ro

wir durchquerten Rumänien in 13 Tagen, von Nord nach Süd. Beeindruckende Gebiete wie die Maramures-Region, mit den in Holz wunderschön gearbeiteten Häusern, Toreinfahrten und Kirchen. Siebenbürgen, beeindruckt mit schönen Städten und Dörfern. Die Karpaten mit seinen riesigen Wäldern und den schneebedeckten Bergen. Bukarest, eine riesige Stadt mit allem was eine Großstadt zu bieten hat, außer fast keine Fahrradwege. Von Bukarest südlich, die Walachei, beginnt ein schier endlos scheinendes, flaches Land bis zur Donau. Über die Donaubrücke bei Giurgiu überquerten wir die Donau nach Bulgarien. Verkehrsmäßig sind die Straßen relativ gut. Nebenstraßen können schon mal ohne Teerdecke sein. Im Gegensatz zur Ukraine, fahren hier doch nicht wenige PKW und LKW-Fahrer, rücksichtslos und nahe an den Radfahrern vorbei. Genauso verantwortungslos laufen die Hunde herum, die anscheinend eine Vorliebe für Radfahrer haben. Leider ist es kaum möglich, Landschaftsfotos ohne Müll, in der wunderschönen Landschaft Rumäniens zu schießen. Die Flüsse und Bäche verteilen den Müll über das ganze Land. Im Frühjahr vor allem recht deutlich zu sehen.

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durch Rumänien (Walachei)

15. April 2013  ro

die Walachei ist eine historische Landschaft im Süden Rumäniens. Das Flachland, ist wegen des nährstoffreichen Bodens ein großes Getreideanbaugebiet und gilt als „Rumäniens Kornkammer“.
Die Region wird im Süden und Osten von der Donau begrenzt, im Norden von den Karpaten.
Über die Donaubrücke überquerten wir die Grenze nach Bulgarien problemlos am 13.04.13 bei Giurgiu.

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durch Rumänien (Bukarest)

12. April 2013  ro

eine Großstadt
wie viele, viel Verkehr und so gut wie keine Fahrradwege. Heute, den 12 April haben wir Bukarest besichtigt. Morgen wollen wir in Bulgarien ankommen. In der weiten Ebene zwischen den Karpaten und Bukarest herrschen nun frühlingshafte Temperaturen.

Ruhepause

Ruhepause

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durch Rumänien (Karpaten)

10. April 2013  ro

nach zwei Tagen in Brasov führte unser Weg durch die Karpaten. In Brasov bei Sonnenschein aufgebrochen, begann es bald in den Bergen leicht zu regnen.

Wir entschieden uns für die Straße 1A, da laut Sebastians Landkarte, daneben eine Autobahn führt. Von dieser war jedoch weit und breit keine Spur. Dennoch hielt sich der Verkehr in Grenzen. Die schwächsten LKW’s führten meist eine „dreier Kolonne“ an. Pkw’s führen kaum auf der Straße. Nach über 30 km Anstieg, durch viele Buchenwälder, erreichten wir den Pass in 1287m über NN bei Nebel und leichtem Schneefall. Völlig durchschwitzt wechselten wir die Kleidung und begannen die Abfahrt auf südlicher Seite. Bald machten wir eine Kaffeepause, um uns bei den doch kalten Temperaturen von 2° aufzuwärmen. Bei 780 m NN suchten wir einen geeigneten Zeltplatz. Inzwischen regnete es nicht mehr. Die Nacht klarte auf und am Morgen weckte uns die Sonne. Nun im Tal angekommen, herrschen angenehme 20° und die ersten Kirschbäume beginnen zu blühen.