Archiv für den Monat: Juni 2013

Georgien

30 Juni 2013

am 24-06-13, überquerten wir problemlos die Grenze zwischen der Türkei und Georgien. Für Georgien ist kein  Visa erforderlich.
Durch die ersten Dörfer fahrend, bemerkt man sofort, dass man ist in einem anderen Land ist.
Der Baustil, dass viele Grün in den Dörfern und die fehlenden Moscheen in den überwiegend christlichen Land, fallen einem sofort auf.
Die kleinen Lebensmittel Läden sind gut sortiert. Die  Gärten und Felder sind vielfältig bestellt.
Unser Weg, führte uns den Kura River entlang, immer leicht bergab. Eine markante Landschaft, mit steil abfallenden, sehr grün bewaldeten Bergen, in der sich der Fluß durch das enge Tal schlängelt.

Ab Khashuri, beginnt eine Ebene, die kurz vor Tiflis endet.
Am 25 Juni, in der Mittagspause, holten uns Peter und Anja ein, die ebenfalls auf einer längeren Radreise unterwegs sind. Ab hier fuhren wir nun zu fünft nach Tiflis weiter.

Tiflis erreicht, ging es noch etwa 10 km, auf einer gut ausgebauten, verkehrsreichen Straße, bis zur Altstadt weiter. In einem Hostel einquartiert, versuchen Sebastian und ich, nun daß Visa für Aserbeidschan zu bekommen. In der Zwischenzeit, besichtigen wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die durch den Fluß Kura geteilt ist.
Auffallend hier in der Stadt,  sind die fehlenden Fußgängerampeln. Um über die Hauptstraßen zu kommen, sind in großen Abständen schlecht gekennzeichnete Unterführungen vorhanden.
Hier in Tiflis, habe ich mir noch einen neuen Fotoapparat gekauft. Bei meiner kompakt Kamera hat sich ein Gehäuseteil gelöst und dadurch habe ich den Auslöseknopf verloren.
Wenn alles klappt, werden wir Dienstag wieder aufbrechen.

letzt große Pass in der Türkei

Fazit Türkei

30 Juni 2013 tr

Von Bulgarien kommend, bereisten wir die Türkei, von West nach Ost. Zwei Monate, nahmen wir uns Zeit, um das Land des Vorderen Orients, die Marmararegion, Zentralanatolien und Ostanatolien kennen zu lernen. Am 24 Juni, verliessen wir die Türkei und fuhren über die Grenze nach Georgien. Der ursprüngliche Plan, über den Iran zu reisen, klappte nicht. Die vor sieben Wochen beantragte Visum-Authorization-Nummer, die für ein Visa erforderlich ist, wurde von der iranischen Regierung dermaßen verzögert, dass unser Zeitplan nicht zu halten war.

Die Türkei, erlebte ich als ein Land, in dem die Gastfreundschaft sehr groß geschrieben wurde. Zahlreiche spontane Einladungen, sei es zum Cay, zum Essen, oder sogar zum Übernachten, verkürzten oft unsere Etappenziele.
Eine herzliche Begrüßung, spontane Geschenke, wie eine Flasche Wasser, einen Schokoriegel, Obst und Gemüse, überraschten uns tagtäglich.
Das Land, bietet viele, landschaftliche Kontraste, aufregende Metropolen – insbesondere Istanbul – und überaus reizvolle klimatische Gegensätze. Beeindruckend, sind auch die vielen, sehr ausgeprägten Hochplateaus. Deren Vegetation und die verschiedenen Landschaftsbilder, faszinieren immer wieder auf‘s Neue.

Die mit dem Fahrrad zurückgelegten 2500 km, in der Türkei, waren ein echtes Erlebnis.
Die zahllosen, über das ganze Land verteilten, teils gut angelegten, öffentlichen Wasserstellen, wurden von uns sehr geschätzt. Auch an allen Moscheen sind Wasserstellen und Toiletten zu finden.
Negativ aufgefallen ist, vor allem in den Metropolen, dass Fußgänger und Radfahrer, als Verkehrsteilnehmer nicht akzeptiert werden. Es wird ständig versucht, diese von der Straße zu hupen.
Auf den gut ausgebauten Landstraßen hingegen, wird doch ausreichend Abstand gehalten. Gewöhnungsbedürftig ist vor allem, dass man sehr oft, auch vom Gegenverkehr, mit der Hupe gegrüßt wird.
In den zwei Monaten, die wir in der Türkei verbrachten, hatten wir sonniges Wetter, mit hohen Temperaturen. In den Hochlagen von Ostanatolien, herrschten dann doch, angenehmere Temperaturen. Jedoch zwangen uns dann einige Gewitterschauer, zu ungeplanten Pausen.
Fleischlose Kost, in der Türkei zu bekommen, ist nicht ganz einfach. In den den vielen Garküchen, findet man mitunter doch einige Fleischlose Gerichte.
Obwohl wir einiges, nicht mehr benötigtes, Gepäck nach Deutschland schickten, hatte mein Fahrrad um 1 kg an Gewicht zugenommen. Meine Gewichtszunahmen vieldeutlich höher aus. Wie genau eine türkische Postwaage mißt, kann ich nicht beurteilen.

Die Türkei hat mir sehr gut gefallen und ist vor allem mit dem Fahrrad, eine Reise wert.

Türkei (Erzurum, Kars)

21 Juni 2013 tr
In Erzurum angekommen, trafen wir uns mit einem weiteren Radreisenden, dem Peter aus dem Ruhrgebiet. Jezt fahren wir nun zu dritt durch Ostanatolien.
Immer wieder faszinieren uns die Hochebenen mit immer neuen Landschaftseindrücken.
Nun haben wir die östliche Provinzstadt Kars erreicht.
Vergangene Woche überraschten uns in den Hochlagen einige Gewitterschauer und sorgten für Zwangspausen.

CIMG9752

CIMG9144

Türkei (Ostanatolien)

11 Juni 2013 tr

Die Bundesstraße D 300, ist ideal zum Radfahren mit wenig Verkehr und schöner Landschaft.
Auch interessant, in einer Höhe zwischen 1800 und 1900 m, hatten Imker noch zahlreiche Bienenkästen aufgestellt.
Die letzte Woche, zogen meist nachmittags Gewitter auf. Trotz Sonne ist es vormittags in diesen Höhen sehr frisch. Doch die Höhenunterschiede knapp unter 1000 m und dann wieder bis über 2000 m, brachten uns enorm zum schwitzen.
Nach jedem Paß, ändert sich die Landschaft merklich. Die Berge, baumlos und sehr kahl, die Täler, in denen meist Wasser fließt, ein üppiges Grün, mit großen Bäumen. Alles in allem ein tolles Landschaftsbild.
Weiträumig um Malatya, ist ein riesiges sehr bekanntes Aprikosen-Anbaugebiet. Schier endlose Aprikosenbäume, entlang der Täler und Berghänge, bilden ein abwechslungsreiches Grün.
An den zahlreichen Straßenständen sind alle möglichen Aprikosen Produkte zu finden.
Die ersten reifen Aprikosen habe ich bereits gekostet.
Unsere nächste Etappe geht nun über Pässe von über 2000 m, nach Erzurum und Kars.

CIMG8829-001

Türkei (Kappadokien)

02 Juni 2013 tr

Nun haben wir Kappadokien erreicht. Das Landschaftsbild hat sich wieder geändert. Tagsüber ist es auch in den Höhen von über 1000 m, immer noch sehr heiß. Die Nächte hingegen sind angenehm bei 14 °C.
Wir haben uns in Uçhisar, zwischen Nevşehir und Göreme, in einer Pension einquartiert. Diese Gegend ist ein bekanntes Ausflugsziel. Wir werden uns drei Tage hier aufhalten. Sebastian hat die vielen Sehenswürdigkeiten noch nicht gesehen und ich hoffe, ihm reicht die Zeit, um genügend zu Fotografieren. Ich war schon einmal hier, werde die Tage zur Erholung nutzen und noch kleine Änderungen an meinem neuen Rad vornehmen.
Das UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe Göreme-Kappadokien liegt im Zentrum eines Gebietes ehemals intensiver, vulkanischer Tätigkeit, die das heutige Landschaftsbild entscheidend prägte.