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Usbekistan – Tajikistan (von Samarkand nach Dushanbe)

10 August 2013

nach sechs Tagen in Samarkand, bin ich wieder froh, auf dem Rad zu sitzen. Nun fahren wir wieder zu zweit. Erst einmal durch Samarkand, auf sehr schlechten, holprigen Straßen, ging es nun stetig bergauf, bis wir den ersten Pass von 1550 m erreicht haben. Oben angekommen, gab es von den umliegenden Bauern, an zahlreichen Ständen, Trockenobst und Tee zu kaufen. Ich deckte mich reichlich mit dem hervoragenden Obst ein. Die nächsten fünf Tage, fuhren wir durch ein abwechslungsreiches bergiges Gebiet. Immer wieder entlang der Straße, sind in der sehr trockenen Gegend zahlreiche kleine Dörfer zu sehen. Am vierten Tag, erreichten wir eine Tiefebene, in der durch die Bewässerung, ein üppiges Grün, mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit anzutreffen ist.

Am fünften Tag, erreichten wir die Grenze zu Tajikistan. Eine sehr heruntergekommene Anlage. Noch auf usbekischer Seite, wurden wir genauestens kontrolliert. Unsere Taschen, mußten durch das Röntgenband und unsere Fotoapparate und Laptops wurden auf nicht erlaubte Bilder überprüft. Schließlich liess man uns passieren.

Auf tajikischer Seite war die Einreise  problemlos und wirwurden sehr freundlich empfangen. Bis zur 60 km entfernten Hauptstadt Dushanbe, ging es erneut auf einer sehr schlechten Straße, durch eine landwirtschaftlich intensiv genutzten Gegend, stetig leicht bergauf. Am späten Nachmittag erreichten wir Dushanbe und fanden auch das Hostel, in dem Peter für uns einen Brief aus Deutschland hinterlegt hatte.
Endlich hatten wir auch unsere Pässe mit den China-Visa ist in den Händen. Für Peter, der uns 10 Tage voraus ist, war es nicht einfach, unsere Post ausfindig zu machen. Denn das Hauptpostamt in Dushanbe, in dem wir postlagernd versenden ließen, wurde abgerissen.
Noch einen Tag Ruhepause, dann werden wir Richtung Pamier aufbrechen.

 

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