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China (Kashgar)

14-09-2013

zurück aus Osh und wieder fitt, ging es gleich am folgendem Tag, die restlichen 100 km zur chinesischen Grenze. Eine kleiner Pass musste noch überwunden werden und dann begann eine lange Abfahrt durch eine herrliche Berglandschaft. . An der Grenze angekommen, verweigerten sie mir dann aber, wie allen anderen Radfahrer und Fußgänger auch, die Weiterfahrt.

Begründet mit den schlechten Straßen und den Baustellen. In Wirklichkeit ist die neue Straße fast durchgehend fertig und befahrbar.. Kurz vor Schließung der Grenze, konnte ich gerade noch passieren, musste aber bis zum nächsten Tag den Pass hinterlegen. Von einem Grenzbeamten wurde ich dann ohne weitere Kontrollen, mit dem Rad über die Grenze zur chinesischen Seite, zu einem Hotel geführt.

Dort waren bereits Hamida und Sebastian, ein Tandem fahrendes Paar aus München, die auch hier übernachten mussten.

Nächsten Tag fuhren wir gemeinsam, wie angeordnet mit dem Taxi, zur der etwa 120 km entfernten Kontrollstation im Landesinneren. Die Einreise nach China war bis auf die örtlichen Umständen und Öffnungszeiten, problemlos. Die einzige Gepäckkontrolle lief einfach und unkompliziert durch ein Scannerband ab.

Nun, bereits späht am Nachmittag, entschlossen wir uns, noch etwas von der Grenzstation ein paar Kilometer zur nächsten Stadt zu fahren und dort ein günstiges Taxi zu ordern und noch nach Kashgar weiterzufahren.

Es hatte alles super geklappt und bereits am Abend waren wir kostengünstig durch die zwei Taxis bereits In Kashgar (Provinz Xinjiang) angekommen. Direkt an der Altstadt quartierten wir uns im old town youst Hostel ein.

In China fällt einem sofort die bessere Infrastruktur auf. Die Läden sind zahlreich und das Angebot vielfältig. Obwohl doch noch überwiegend viele rauchende, Schaschlik-bratende, Verkaufsstände in den Gasse sind, findet man nach etwas suchen doch wunderbare Restaurants. Hier werden dann die köstlichen und vielfältigen vegetarischen Gerichte angeboten. Hamida, Sebastian und ich, nutzten hier reichlich diese Angebote.

Kashgar war eine bedeutende Stadt an der Seidenstraße. Die Altstadt und ein kleiner Teil der Stadtmauer ist zwar nur in Resten erhalten, doch man kann erahnen, was einmal hier los war. In der Altstadt wird noch immer, bis in die Nacht hinein, an zahlreichen Ständen mit vielfältigen Angeboten, Handel getrieben. Auch auffallend sind die von allen Seiten kommenden unzähligen Elektroroller .

Hier in China ist es für mich nun endgültig vorbei, noch irgendetwas lesen zu können. Ach die Zahlen sind meist nicht zu lesen und mit den Fingern, wird hier mit einer Hand, bis Zehn gezählt.

Nur gut, das die Zahlen an den Taschenrechnern noch zu lesen sind.

Da momentan in China das Visa nur noch einmal um 30 Tage verlängert wird, fahren wir morgen, mit einem Schlafbus, an der Taklamatan-Wüste vorbei, nach Xining (Zentralchina). Von dort geht es dann wieder mit den Rädern weiter. Ein Busticket konnten wir uns problemlos, bereits einen Tag vorher besorgen.

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