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Vietnam (Hanoi Nord-Vietnam)

30.11.2013 Vietnam (Hanoi, Nordvietnam)
In Vietnam angekommen, fielen sofort die sehr schmalen Landstraßen auf. Erst einmal ging es bis 80 km vor Hanoi sehr hügelig weiter. Auf der Straße werden oft Ananas zum Verkauf angeboten. Sehr viele kleine Betriebe, die Funierholz verarbeiteten, trockneten ihre Funierplatten entlang der Straße. Im Gegensatz zu China schreien die Leute und Kinder aus allen Ecken mit lächelndem Gesicht, Hallo. So gut und langsam die vielen Motorroller hier fahren, umso rücksichtsloser und schlecht, fahren viele LKW’s und Busse. Man fragt sich, warum an und für sich, die sehr netten und freundlichen Vietnamesen, hinter ihren großen Fahrzeugen, sich wie hirnlose Raudis benehmen. Mit ständigem, ohrenbetäubendem Hupen, weit über der Schmerzgrenze, rasen sie rücksichtslos über die Landstraßen, Ortschaften und Städte. Auch Innerort’s und nachts, wird ücksichtslos gehupt.
Erst einmal in Hanoi angekommen, ist man einem Heer von Rollerfahrern ausgesetzt. Bald stellt man fest, die fahren alle recht gut. Allerdings ist es ratsam, unsere Verkersregeln hier schnell zu vergessen und sich an die Fahrweise hier anzupassen. Sonst hat man keine Chance auf die andere Straßenseite zu kommen. Hier in Hanoi, traf ich wieder Sebastian Engel, mit dem ich lange Zeit gemeinsam unterwegs war. Ich wartete hier noch auf meine Freundin Monika, die mich in Vietnam mit dem Rad begleiten möchte. Sie und meinen Freund Werner, holte ich vom 30km entfernten Flughafen ab.
Monika, hatte mit ihrem Visa bei der Passkontrolle ein Problem. Ihr 3-monatiges Touristenvisa, dass es eigentlich nicht gibt, wollten sie nicht akzeptieren. Um die Angelegenheit in Ordnung zu bringen, werteten sie das Visa auf und stellten ein kostenloses dreimonatiges Arbeitsvisa aus.
Wir blieben noch drei Tage in Hanoi und ich stellte fest, meine ruhige Zeit ist vorbei. Unser nächstes Ziel ist nun die Halongbucht. Sebastian, begleitete uns die ersten Tage. Werner hingegen begann gleich am nächsten Tag seine Tour. Er will in drei Wochen etliche Kilometer fahren.
Seit ich in Vietnam bin, ist meist der Himmel bewölkt. Auch fallen ab und zu am Tag etwa eine Stunde, einige Tropfen.
Die Temperaturen, gehen nachts kaum unter 20° und tagsüber steigen sie auf etwa 25°. Ausser die Sonne läst sich blicken, erreicht man schnell Temperaturen über 30°.
Die Halongbucht, eine Touristenattraktion, sahen wir nur bei diesigem Wetter. Wegen des Wetters machten wir auch keine Bootsfahrt durch die steilen, zahlreichen kleinen Inseln.
Wir besichtigen hingegen, zwei Tage später , die weiter südlich gelegene „Trockene Halongbucht“.
Das Wetter spielte voll mit und wir fuhren mit einem geliehenen Motorroller zwischen den zahlreichen grün bewachsenen Bergen, umringt von Seen. Bei vielen Sehenswürdigkeiten machten wir tolle Fotos.
Sebastian will nun schneller vorankommen und auch nicht wie wir, weiter in den Süden fahren. Vielleicht trifft man sich in Hue noch mal.
Wir hingegen tingeln etwas langsamer, teils an der Küste an zahlreichen leeren Sandstränden vorbei, südwärts. In den Touristenorten ist momentan gähnende Leere. Es ist hier Winter und doch sind die Temperaturen recht angenehm und bewegen sich Tag und Nacht zwischen 18 bis 20°.

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