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Vietnam (Zentral-Vietnam)

12-12-2013 Zentral-Vietnam
Mittlerweile in Zentral-Vietnam, steigen die Temperaturen, trotz Winter, hier tagsüber über 30°. So oft es ging, mieden wir die Nationalstraße und fuhren Nebenstraßen, meist an der Küste. Immer wieder treffen wir auf leere Sandstrände. Den Hai-Van- oder Wolken-Pass der die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam bildet, mussten wir auf der Nationalstraße überqueren. Er ist ca. 20 km lang, erreicht 496 Meter Höhe und führt über den Ausläufer der Truong-Son-Berge, der bis zum Meer reicht. Vom höchsten Punkt bietet sich ein Panoramablick über den Ozean. Bergauf hatte es uns zweimal abgeregnet und die Sicht war nur anfangs, bei Sonnenschein, sehr gut.
Nach Längerem, hatte ich nun wieder ein Problem mit dem Rad. Das hintere Radlager machte laute Knackgeräusche. Rechtzeitig konnte ich es noch in einer Werkstatt, mit primitiven Werkzeug zerlegen, fetten und neu einstellen.
Die Temperaturen werden nun täglich höher, die Landschaft grüner und von Weihnachten keine Spur. Nur in den Städten hört man aus manchen Läden, Jingle Bell’s.
Schöne Gärten, Häuser und idyllische Wege, gesäumt von Palmen, findet man abseits der Hauptstraßen entlang am Meer, in den zahlreichen Dörfern. Eine Unzahl von prunkvollen Gebetsstätten und Gräbern in den Dünen, sind hier zu bewundern.
Obwohl man auf den Nebenstraßen von den LKW’s und Bussen seine Ruhe hat, tönt es aus jeder Ecke „Hallo“. Das viele Zurufen von Jung und Alt, kann mit der Zeit ganz schön nervig sein. Obwohl entlang der Straßen immer wieder Hotel’s sind, mußten wir einmal in den Dünen auf unser Zelt zurückgreifen.

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