und nochmal Kaffee

Da Lat (Vietnam)

25-12-2013 Da Lat (Vietnam)
nun endlich wieder in die Berge, von Nha Trang an der Küste fuhren wir erst einmal etwa 50 km durch dicht besiedeltes Gebiet. Entlang der Straße, bis es dann erstaunlicherweise bei sehr wenig Verkehr und sehr guter Straße, stetig bergauf ging. Eine tolle Landschaft, die Berge bis zu den Gipfeln grün bewaldet und immer wieder bei schönem Wetter eine gigantische Sicht in die Täler und teilweise zur Küste. In dem sehr dünn besiedelten Gebiet mussten wir allerdings auf unser Stoffhotel zurückgreifen. Bei 600 m Höhe fanden wir einen schönen Platz mit toller Aussicht.
Nächsten Tag, nahmen wir uns die restlichen Höhenmeter bis auf 1600 Meter vor und standen zeitig auf, um diesen Tag noch bis Da Lat zu kommen. Oben am Pass staunten Radtouristen nicht schlecht, wie wir mit dem ganzen Gepäck bergauf radelten. Sie nämlich fahren die 1600 Höhenmeter nur nach unten und lassen sich dann wieder bergauf fahren.
Bis nach Da Lat, dass auf 1500 Meter liegt, ging es ständig bergauf und bergab und es wurde finster bis wir in der Stadt ankamen. Die Stadt war umringt von einem Lichtermeer der weit verstreuten Gewächshäuser. Hier werden im großem Stil Gemüse, Salat, Kräuter und Obst angebaut.
Der Einfluss der französischen Kolonisten ist bis heute in der Stadt noch deutlich zu erkennen. Nach drei Tagen Erholung in der durchaus sehenswerten Stadt, fuhren wir Richtung Saigon weiter.
Diese Straße war allerdings in einem sehr schlechten Zustand und stark befahren. Dafür wurden wir allerdings durch die tolle Landschaft und das riesige, einmalige Kaffeeanbaugebiet, durch das wir zwei Tage radelten, belohnt.
Die Zubringerstraße nach Saigon in das Zentrum, war für uns eine erneute besondere Herausforderung. Den dichten und chaotischen Verkehr bis zum Zentrum, um ein vielfaches größer als in Hanoi, kann man nur schlecht beschreiben. Dieses muß man einfach gesehen haben.

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