Archiv für den Monat: März 2014

Es wird hier überall gut und lecker gekocht

Malaysia (Alo Star, Georg Town, Ipoh)

22.03.2014 Malaysia (Ipoh)
Am 14. März, überquerten wir die Grenze bei Satun. Ein schnelles Abschiedsfoto und den Ausreisestempel in den Pass. 20 Meter weiter, dann einfach für 3 Monate Aufenthalt für Malaysia, den Einreisestempel in den Pass gestempelt. Fertig! So einfach geht das in Malaysia. Wenn ich da an die Beantragung des Visum’s, und den Aufwand bei Monika am Flughafen, für Vietnam denke, kommt man heftig an’s Überlegen. Nach ein paar Meter’n dann am Zoll vorbei und das war’s dann schon. Wir mussten, um nach Kangar, der 1. Stadt auf malaysischer Seite, erst durch einen Dschungelwald und dann, bei brütender Hitze einen steilen Pass hinauffahren. Mühsam, kamen wir voran. Diesmal, ging kein Fahren mehr, wir schoben die letzten Meter nur noch. Zum Glück, kam ein Lastwagen, der Monika bis über den Berg mitnahm. Auf der Strecke, direkt neben mir, lag eine fast drei Meter lange Schlange. Zum Glück, war sie tot. Oben gab es noch einen Waldbrand. Wegen der anhaltenden Hitze, kommt das hier gar nicht so selten vor. Wieder ging es an Wälder vorbei. An Gehöften und an kleinen Ess- und Obstständen vorbei. Aus einem Gehöft kamen wieder Hunde hinter uns her, ich dachte, bei den Moslems gäbe es keine, aber weit gefehlt. Dies, sollte die Ausnahme bleiben. Nach 20 Kilometer Wald und für Radfahrer schlechte Straße – in Thailand, waren die Straßen besser- erreichten wir die Stadt Kangar. Dort übernachteten wir in einem Home-Stay, den uns eine Studentin vermittelte. Am nächsten Morgen, radelten wir dann zur 50. Kilometer entfernten Stadt Alor Star. Alor Star, hat viele Hindu-Tempel und eine schöne Moshee.
Wenn man in Malaysia ist, fallen einem die vielen Nationalitäten auf. Besonders Inder, Chinesen, Malaysier und andere Rassen. In Malaysia, sind 57 % Moslime, der Rest  Hinduisten und auch Christen. Sowie andere Glaubensrichtungen. An der breiten Straße entlang sind wieder viele Hotels, das Rathaus und Moscheen zu bestaunen. Unser nächstes Ziel, war die Insel Penang, mit seiner Hauptstadt Georgetown. Dazu mussten wir über eine Kilometerlange Autobahnbrücke. Diese war allerdings für Radfahrer gesperrt. Aber irgendwie schafften wir es doch auf die Brücke. Das wir dort nicht fahren durften, machte uns dann die Straßenverkehrswacht klar. Bereits über der Hälfte der Brücke stoppte sie uns und lud die Räder auf den Wagen. Sie fuhren uns dann über die Brücke, luden die Räder auf der Autobahn wieder ab und wünschten uns noch eine gute Fahrt. Von dort, setzten wir unsere Fahrt nach Georgetown fort. Georgetown hat sehr viele Hochhäuser und Hotels. 60 Stockwerke sind keine Seltenheit. Viele schneeweiße Gebäude, wie das Rathaus, die Moscheen sehen sehr schön aus. Das Fort Cornwallis, dass als Festung diente, als Schutz gegen Gefahren vom Festland, wurde 1786 gegründet. Die Esplanade, wo die Fähren und Landungsbrücken sind sind ebenfalls interessant. Alles macht einen gepflegten Eindruck. Mitten im Zentrum, nahmen wir uns ein kleines Hotel. Sehr beeindruckend, waren auch die Straßenenviertel, wie Little India und Chinatown, wo sehr viele Händler und Geschäfte sind. Little India, hat mich besonders beeindruckt. Auch die vielen buddhistischen Chinesen, mit ihren Ritualien, beeindruckten mich stark. Die vielen Restaurants, meistens als Garküchen, hatten leckere Speisen. Aber der Inder, schoss den Vogel ab. Er beeindruckte mit einem raffinierten Essen. Es war Pizza zum Belegen. Als Belag gab es Minzsouce eine Chilisouce ,einen Salat und dazu eine Suppe die nach Zimt schmeckte. Sehr lecker! Nun sind wir in Ipoh, eine große Stadt. Morgen steht uns ein anstrengender Tag bevor, denn wir wollen zu den Cameron Highland’s.

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Thailand (Hua Hin; Phuket; Südthailand)

15.03.2014
Von der Stadt Chai Nat, fuhren wir mit einem Bus nach Bangkok und von dort mit einem Kleinbus weiter nach Hua Hin. Wir wollten nicht unbedingt mit den Rädern in Bangkok und Umgebung fahren.
Dazu mußten wir zwar die Räder zerlegen, da die meißten Busse hier mit Gas betrieben werden. Durch die vielen Gasflaschen sind daher die Ladeflächen relativ klein.
Wir schafften die Fahrten an einem Tag nach Hua Hin, wo wir dann vier Tage blieben.
Hua Hin ist mit Touristen überlaufen und nächsten Tag trafen wir uns hier mit meinem Freund Werner, der in Thailand einige Kilometer mit dem Fahrrad fahren will.
Unsere Route führte dann zunächst an der Ostküste weiter. An vielen einsamen, nicht überlaufenen Stränden vorbei. Teilweise, kamen wir durch riesige Wälder. Kokosnuss- Palmöl- und Kautschukbaumwälder lösten sich ab. Sie spendeten uns bei der großen Hitze einen willkommenen Schatten.
Die Fahrt ging dann weiter zur Grenze nach Miamar und dort entlang zur Westküste von Thailand. An der Küste bei Khao Lak, die durch die Tsunami-Katastrophen traurige Berühmtheit bekam, machten wir einige Tage Pause. Von dort machte ich Radtouren ohne Gepäck, um die Insel Phuket zu erkunden.
Weiter ging unsere Route durch eine noch sehr interessante Landschaft. Immer wieder schlängelte sich die Straße an zahlreichen, bis oben bewaldeten Karstberge vorbei. Im Süden von Thailand sind überwiegend Moslems anzutreffen und wir werden überall freundlich begrüßt. Bei Satun, überquerten wir problemlos die Grenze zu Malaysia.

Fazit Thailand:
Überwiegend, freundliche und nette Menschen mit guter thailändischer Küche. Der Verkehr ist relativ wenig und die Thai’s fahren sehr rücksichtsvoll. Die Straßen sind breit und gut, besonders durch die großzügigen Seitenstreifen mit dem Fahrrad schön zu fahren. Die Tempelanlagen, besonders im Norden sind was Besonderes. Ebenso die vielen zahlreichen Strände, abseits vom Tourismus.
Obwohl jede Menge Mülltonnen herumstehen, so scheint es, können viele Thai’s damit nichts anfangen.
Da in Thailand, selbst die Jugendlichen mit den Rollern fahren, sind die Hunde hier besonders interessiert an den seltenen Radfahrern. Sehr oft musste ich in ganz Thailand, immer wieder anhalten und den Hunden mit meinem Stock klarmachen, wer hier der Stärkere ist.