Die Petronas Twin Tower mit der Verbindungsbrücke

Malaysia (Kuala Lumpur)

16.04.2014 Kuala Lumpur
Am 01.04.14, erreichten wir Kuala Lumpur, die Hauptstadt Malaysias. KL wie sie hier genannt wird, ist eine große moderne Stadt mit vielen Hochhäusern, Hotels, Restaurants und Einkaufsmeilen sprich Kaufhäuser. Auf der Petaling Street, eine Einkaufsstraße, gibt es sogar ein Kaufhaus, in dem eine große Achterbahn integriert ist. Die Waren sind auf über 10 Etagen verteilt. Man bekommt praktisch alles zu kaufen. Auch die vielen Essensmeilen bieten kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt vornehmlich aus Südostasien. Auch die Petronas Twin Towers, die 450 m hoch sind, sollte man gesehen haben, da sie das Wahrzeichen von KL sind. Vom Fernsehturm, der KL Tower genannt wird und 420 m hoch ist, lassen sich tolle Fotos machen. In der Plattform ist ein sehr schickes Restaurant integriert, dass sich einmal in der Stunde um 360 Grad dreht. Im Petronas Twin Tower, der aus zwei, in der Nacht beleuchteten, silbern glänzenden Türmen besteht, sind in den untersten Etagen Designergeschäfte und die Philharmonie untergebracht. Ein Besuch ist auch Chinatown wert. Dort gibt es viele Händler, die Designerware als „Fakes“ anbieten. Von Taschen über Klamotten bekommt man praktisch alles. Auch Andenken, kann man dort günstig bekommen. Es darf munter gehandelt werden. Die vielen Garküchen laden zu gutem und preiswertem Essen ein. Empfehlenswert sind auch der Bird- und der Butterfly Park. Die vielen, exotischen Vögel und die bis zu 15 cm breiten und bunten Schmetterlinge sind sehr sehenswert.
Die Genting Highlands besuchten wir diesmal mit dem Taxi. Die Taxifahrten in KL sind sehr günstig.
Auf dem Weg besuchten wir die Bantu Caves. Eine Hinduistische Tempelanlage mit der 42,7 Meter hohen Statue Murugans. Die Statue ist schon vom Highway aus zu sehen. Bis zur riesigen Kathedralenhöhle führen 272 Stufen hinauf.
Die hier lebenden Affen haben keine scheu vor den Touristen. Sie ziehen schon mal und das recht flink, an der Wasserflasche, dem Fotoapparat oder der Bluse.
Auch zu den Erdbeergewächshäusern und Pilzzuchtanlagen machten wir einen Abstecher.
Beeindruckend auch die buddhistische Tempelanlage „Chin Swee Temple“, die in den Bergen zu den Genting Highlands liegt.
An einem Hang stellten hier chinesische Figuren, eindrucksvoll grausame Geschichten dar. Wie in allen Religionen, werden auch hier, die Folgen und Bestrafung von Unrecht, bildlich dargestellt.
Danach ging es auf die Bergkuppe auf 1700 m Höhe zu dem Resort hoch. Die riesige Anlage besteht aus sechs Hotels mit zusammen 10.000 Zimmern, Räumlichkeiten für Großveranstaltungen und Konferenzen, einem Spielcasino, Freizeitparks mit über 50 Fahrgeschäften, 170 Restaurants, Bars und Geschäften und sonstigen Unterhaltungsmöglichkeiten.
Die Temperaturen sind hier oben angenehm kühl zwischen 15 und 25 °.
Apropos Temperaturen, bei den brüllenden Temperaturen habe ich, Volker, den ich Silvester in Saigon kennen gelernt habe in Putrajaya besucht. Er nahm an einem Half Ironman teil. Ich fuhr frühmorgens in KL los und fuhr über die Berge zum Wettbewerb und feuerte Volker an. Ich war nach meinen 90 km und vom Zuschauen in der Hitze, total fertig. Er hingegen schaffte die 1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und noch 21 km Laufen. Eine tolle Leistung, meine Gratulation. Nachher dauerte es allerdings eine gewisse Zeit, bis wir in dem überwiegend moslemischen Land, ein kühles Bier bekamen.
Nach 16 Tagen faulenzen in KL, ging es weiter Richtung Süden.
Das Radfahren in KL gestaltet sich als ziemlich schwierig. Viele Straßen sind meist Einbahnstraßen und wie Autobahnen ausgelegt. Immer wieder landet man schließlich auf Autobahnen. Die Fußgänger und Radfahrer wurden in KL komplett vergessen. Das ist ein gewaltiges Armutszeugnis, einer doch sehr schönen und modernen Stadt.
Bis wir dann endlich KL verlassen konnten und uns wieder auf normalen Straßen befanden, waren einige akrobatische Aktionen von Nöten.

 

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