Kategorie-Archiv: 16 Vietnam

Fazit Vietnam

In den zwei einhalb Monaten in Vietnam und den zurück gelegten 3168 km, habe ich doch einige Eindrücke gewonnen. Die nördliche Region hat mir nicht so gut gefallen. Der Himmel war meist bedeckt, so dass das Meer grau statt blau wirkte. Auch die Gegend um Hanoi herum kann man bis auf den Reisanbau nicht als schön betrachten. Was mir gut gefiel, war die alte Kaiserstadt Hue mit schönen Pagoden und Tempelanlagen. Der Süden sticht mit seinen tropischen Temperaturen hervor. Es gab einige, auch durchaus schöne und saubere Strände mit teuren Hotelanlagen. Am besten gefallen hat mir das Kaffeeanbaugebiet bei Da Lat, das Mekong-Delta mit seinen vielen Kanälen und die Insel Phu Quoc, auf der die schönsten Strände sind. Die Leute waren meistens nett, jedoch nicht immer ganz ehrlich. Die Preise werden oft utopisch hoch angesetzt, und das ständige Handeln kann mit unter auch lästig werden. Auch fiel mir auf, dass nur sehr wenige ein so gutes Englisch sprachen, dass man sie verstehen konnte. Aber viele vietnamesische Kinder begrüßten uns sehr herzlich und einige liefen vom Garten an die Straße um uns selbstgepflückte Blumen zu schenken. Allerdings konnte, dass ständige „Hallo-Rufen“ auch nerven. Auch was die Sauberkeit betraf, war es nicht immer die reine Freude. Der Müll wird einfach auf die Straße gekippt oder hinter’s Haus entsorgt. Abfallkörbe sucht man vergebends. Auch die gewaltige Überbevölkerung an Roller- und Mopedfahrer, nervte ständig. In den Großstädten wie Hanoi oder Saigon kommt man fast nicht mehr über die Straße so dicht war der Verkehr. Dementsprechend schlecht war auch die Luft von den Abgasen der zig Millionen Rollerfahrern. Das Verkehrsverhalten ist sehr gewöhnungsbedürftig und schwierig zu beschreiben. Im wesentlichen gilt, der andere hat auszuweichen und das wird ständig mit der Hupe bekräftigt. In etwa vergleichbar mit einem Ameisenvolk, dass sich aber doch auch ohne Hupe, geordneter auf ihren Straßen verhält. Es wird grundsätzlich in die Straßen eingebogen ohne zu schauen. Sonderbarerweise weichen auch die Heranfahrenden immer aus. Auch das Abbiegen in eine Seitenstraße wird grundsätzlich knapp vor einem und nicht hinter einem gemacht. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als abzubremsen. Auch wird grundsätzlich da überholt, wo gerade Platz ist und auf die auch noch Entgegenkommenden ist besonders zu achten. Auf der Hauptverkehrsstraße fielen auch noch besonders die Busse und LKW’s negativ auf, deren Fahrer sich wie Rowdys benahmen. Ständig wurde gehupt, manchmal so laut, dass man für einige Zeit nichts hören konnte. Eine tolle Errungenschaft der Vietnamesen, daß ihre Kraftfahrer mit weit überhöhten Geschwindigkeiten, hupend, Tag und Nacht durch die kleinen Städte und Orte rasen. Auf den Märkten wird eine Vielzahl an Gemüse, Obst und allem erdenklichen Getier, dass kriecht, schwimmt, fliegt oder läuft, angeboten. Die vielen Garküchen, luden aber nicht gerade zum Essen ein, da sie, wenn überhaupt, nur ausnamslos vietnamesische Küche anboten. Von den Ministühlen einmal abgesehen, mußte man etwas zeitig zum Essen gehen, denn später lagen unter den Tischen zerknüllte Papierservietten und alles, was von den Tieren noch so übrig blieb. Alles in allem kein schöner Anblick. In den Großstädten sind zwar schicke und teure Hotel’s und Geschäfte zu finden, doch gut sortierte Apotheken und Supermärkte, wie man sie selbst im ärmeren Kambodscha in jedem größeren Ort findet, sucht man hier vergebens. Schade eigentlich, dass ein doch so schönes Land mit den vielen netten Menschen, politisch doch so führungslos auf der Stelle treten. Auch die vielen geschmacklosen Staatsbauten täuschen nicht darüber hinweg, über das totale Versagen, in der Verkehrs-, Bildungs- und Umweltpolitik der Regierenden.

2014012306101300

Phu Quoc (Vietnam)

23.01.2014 Phu Quoc (Vietnam)
Die Insel Phu Quoc, die südlichste Insel Vietnam’s, ist vom Festland per Boot in eier guten Stunde, oder über den internationalen Flughafen, zu erreichen. Eine kleine Insel, die 48 km lang und 28 km breit ist. Auf der Westseite, bei der Long Beach, sind die meisten Hotel- und Bungalowanlagen. Schöne Sandstrände mit fast weißem Sand und türkisfarbenem Meer. Das Wasser ist warm und das Meer lädt jederzeit zum Baden ein. Die Strände sind noch nicht überlaufen. Bis auf die Hauptstraße von Nord nach Süd, sind die meisten Straßen und Wege noch nicht asphaltiert. Im Gegensatz zum Festland, ist hier kaum Verkehr und das Land ist nicht zersiedet. Auf den roten Staubpisten lässt es sich dennoch gut fahren.
Auf der Insel befinden sich Pfeffer- und Perlfarmen. Ein Ort des Schreckens ist das Kokosnuss-Gefängnis, wo viele Inhaftierte misshandelt wurden. Der Norden der Insel ist tief bewaldet und auf der Insel sind fast 600 m hohe, bewaldete Berge. Alles in Allem, eine schöne, sehenswerte Insel zum Ausruhen, Baden und ideal zum Radfahren.

2014011820560900

Mekong Delta (Vietnam)

14-01-14 Mekong Delta (Vietnam)
Nach Saigon, kamen wir bald in das Gebiet des Mekong Deltas. Die mit Da Lat, wohl schönste Gegend Vietnam’s. Das weit verzweigte Fluß- und Kanalsystem beeindruckte uns enorm. Die vielen Brücken, Fähren, Stege und Häuser an den Kanälen sind schön anzusehen. Die Boote können direkt zu den Häusern fahren und be- und entladen werden. Riesige leuchtend, grüne und gepflegte Reisfelder zwischen den Kanälen sind immer wieder schön anzusehen. Unser Weg führte uns durch nette Dörfer entlang der Kanäle, an denen viele tropische Pflanzen wachsen. Die Häuser und Hütten sind durch die Vielfalt der tropischen Pflanzen kaum zu sehen. Der Verkehr hier im Delta hielt sich in Grenzen und wir konnten uns von dem Verkehrsstress in Saigon nun wieder gut erholen.
Nach unzähligen Brücken und vielen Fährübergängen erreichten wir die Küste im Süden Vietnam’s. Das warme Wasser lädt allerdings nicht zum Baden ein.

Die Müllentsorungsunternehmen, falls es überhaupt in Vietnam welche gibt, so scheint es, entsorgen den Müll im Meer.
Bei Ha Tien setzten wir mit einem Schnellboot zur Insel Phu Quoc über.

2014010821452600

Saigon (Ho Chi Minh City)

13.01.2014 Saigon (Ho Chi Minh City)
14 Tage verbrachten wir in Saigon. Eine interessante Stadt und voller Gegensätze. Das Verkehrsaufkommen hier ist enorm. Millionen Roller beherrschen die Straßen und verursachen auch, eine sehr schlechte Luft. Zudem ist es enorm heiß und man traut sich kaum richtig durch zu atmen. Ich brachte hier mein Fahrrad wieder in Ordnung und ließ eine neue Nabe einbauen. Zusätzlich ließ ich mein Visa um 30 Tage verlängern. In einem Radgeschäft lernte ich Hajo, Bernd und später auch Holger kennen. Sie arbeiten und leben hier seit Jahren in Saigon.
Wir feierten zusammen Silvester und lernten noch Bekannte von Hajo, Bernd und Holger kennen. Nochmals besten Dank an alle, die es uns doch ermöglichten, auf sehr kurze Zeit, viel über Saigon und Vietnam zu erfahren.
Hier in Saigon fielen uns besondes die extremen Gegensätze auf. Viele schlafen auf ihren Rollern, oder in ihren Läden. Wiederum sind hier sehr teuere Hotel’s und Wohnungen. Sehr günstig sind Bekleidung, Schuhe und Dienstleistungen (Friseur, Taxi und Reparaturarbeiten).
Problematisch für uns waren die Klimaanlagen in den Lokalen und Geschäften. Sie waren meistens auf volle Leistung eingestellt. Wir schwitzen und froren und hatten uns schnell eine Erkältung geholt. Die schlechte, diesige Luft, warme Temperaturen nachts, und tagsüber weit über 30°, machten uns sehr zu schaffen. Mittlerweile haben wir Saigon verlassen und befinden uns im Mekong Delta.

und nochmal Kaffee

Da Lat (Vietnam)

25-12-2013 Da Lat (Vietnam)
nun endlich wieder in die Berge, von Nha Trang an der Küste fuhren wir erst einmal etwa 50 km durch dicht besiedeltes Gebiet. Entlang der Straße, bis es dann erstaunlicherweise bei sehr wenig Verkehr und sehr guter Straße, stetig bergauf ging. Eine tolle Landschaft, die Berge bis zu den Gipfeln grün bewaldet und immer wieder bei schönem Wetter eine gigantische Sicht in die Täler und teilweise zur Küste. In dem sehr dünn besiedelten Gebiet mussten wir allerdings auf unser Stoffhotel zurückgreifen. Bei 600 m Höhe fanden wir einen schönen Platz mit toller Aussicht.
Nächsten Tag, nahmen wir uns die restlichen Höhenmeter bis auf 1600 Meter vor und standen zeitig auf, um diesen Tag noch bis Da Lat zu kommen. Oben am Pass staunten Radtouristen nicht schlecht, wie wir mit dem ganzen Gepäck bergauf radelten. Sie nämlich fahren die 1600 Höhenmeter nur nach unten und lassen sich dann wieder bergauf fahren.
Bis nach Da Lat, dass auf 1500 Meter liegt, ging es ständig bergauf und bergab und es wurde finster bis wir in der Stadt ankamen. Die Stadt war umringt von einem Lichtermeer der weit verstreuten Gewächshäuser. Hier werden im großem Stil Gemüse, Salat, Kräuter und Obst angebaut.
Der Einfluss der französischen Kolonisten ist bis heute in der Stadt noch deutlich zu erkennen. Nach drei Tagen Erholung in der durchaus sehenswerten Stadt, fuhren wir Richtung Saigon weiter.
Diese Straße war allerdings in einem sehr schlechten Zustand und stark befahren. Dafür wurden wir allerdings durch die tolle Landschaft und das riesige, einmalige Kaffeeanbaugebiet, durch das wir zwei Tage radelten, belohnt.
Die Zubringerstraße nach Saigon in das Zentrum, war für uns eine erneute besondere Herausforderung. Den dichten und chaotischen Verkehr bis zum Zentrum, um ein vielfaches größer als in Hanoi, kann man nur schlecht beschreiben. Dieses muß man einfach gesehen haben.

Der Strand in Nha Trang

Nha Trang (Vietnam)

19-12-2013 Nha Trang (Vietnam)
In der Stadt angekommen, merkt man bald, hier ist vieles auf den Tourismus ausgerichtet. Entlang des mehreren Kilometer langen Sandstrandes sind zahllose Hotels in allen Kategorien zu finden. Auch in den vielen Shop’s und Restaurants ist alles auf denTourismus abgestimmt.
Hier was zu kaufen, ohne hartnäckig zu Handeln, zahlt man durchaus bei manchen Waren das Doppelte. Auch muß man hier besonders aufpassen, nicht abgezockt zu werden und auf seine Wertsachen aufpassen. Monika’s Handy kam hier abhanden und mir wollten sie nicht erbrachte Hotelleisungen berechnen.
Schlendert man auf den lebhaften Straßen und dem Strand, trifft man, obwohl außer der Saison, hier in Vietnam auf die meisten ausländischen Touristen.
Auch wir haben das sehr warme Meerwasser genossen. Nur Monika hatte Bedenken, die hohen Wellen könten sie verschlucken.
Sehenswert waren die Long Son Pagoda, die Nha Trang Cathetral und die Cham Po Nagar Tower.
Einen Tag gönnten wir uns einen Badetag im Thap Ba Hot Spring Center.
Gut erholt geht es nun in die Berge, nach Da Lat, dass auf 1500 m liegt.

2013121020581500

Vietnam (Zentral-Vietnam)

12-12-2013 Zentral-Vietnam
Mittlerweile in Zentral-Vietnam, steigen die Temperaturen, trotz Winter, hier tagsüber über 30°. So oft es ging, mieden wir die Nationalstraße und fuhren Nebenstraßen, meist an der Küste. Immer wieder treffen wir auf leere Sandstrände. Den Hai-Van- oder Wolken-Pass der die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam bildet, mussten wir auf der Nationalstraße überqueren. Er ist ca. 20 km lang, erreicht 496 Meter Höhe und führt über den Ausläufer der Truong-Son-Berge, der bis zum Meer reicht. Vom höchsten Punkt bietet sich ein Panoramablick über den Ozean. Bergauf hatte es uns zweimal abgeregnet und die Sicht war nur anfangs, bei Sonnenschein, sehr gut.
Nach Längerem, hatte ich nun wieder ein Problem mit dem Rad. Das hintere Radlager machte laute Knackgeräusche. Rechtzeitig konnte ich es noch in einer Werkstatt, mit primitiven Werkzeug zerlegen, fetten und neu einstellen.
Die Temperaturen werden nun täglich höher, die Landschaft grüner und von Weihnachten keine Spur. Nur in den Städten hört man aus manchen Läden, Jingle Bell’s.
Schöne Gärten, Häuser und idyllische Wege, gesäumt von Palmen, findet man abseits der Hauptstraßen entlang am Meer, in den zahlreichen Dörfern. Eine Unzahl von prunkvollen Gebetsstätten und Gräbern in den Dünen, sind hier zu bewundern.
Obwohl man auf den Nebenstraßen von den LKW’s und Bussen seine Ruhe hat, tönt es aus jeder Ecke „Hallo“. Das viele Zurufen von Jung und Alt, kann mit der Zeit ganz schön nervig sein. Obwohl entlang der Straßen immer wieder Hotel’s sind, mußten wir einmal in den Dünen auf unser Zelt zurückgreifen.

2013112921440500

Vietnam (Hanoi Nord-Vietnam)

30.11.2013 Vietnam (Hanoi, Nordvietnam)
In Vietnam angekommen, fielen sofort die sehr schmalen Landstraßen auf. Erst einmal ging es bis 80 km vor Hanoi sehr hügelig weiter. Auf der Straße werden oft Ananas zum Verkauf angeboten. Sehr viele kleine Betriebe, die Funierholz verarbeiteten, trockneten ihre Funierplatten entlang der Straße. Im Gegensatz zu China schreien die Leute und Kinder aus allen Ecken mit lächelndem Gesicht, Hallo. So gut und langsam die vielen Motorroller hier fahren, umso rücksichtsloser und schlecht, fahren viele LKW’s und Busse. Man fragt sich, warum an und für sich, die sehr netten und freundlichen Vietnamesen, hinter ihren großen Fahrzeugen, sich wie hirnlose Raudis benehmen. Mit ständigem, ohrenbetäubendem Hupen, weit über der Schmerzgrenze, rasen sie rücksichtslos über die Landstraßen, Ortschaften und Städte. Auch Innerort’s und nachts, wird ücksichtslos gehupt.
Erst einmal in Hanoi angekommen, ist man einem Heer von Rollerfahrern ausgesetzt. Bald stellt man fest, die fahren alle recht gut. Allerdings ist es ratsam, unsere Verkersregeln hier schnell zu vergessen und sich an die Fahrweise hier anzupassen. Sonst hat man keine Chance auf die andere Straßenseite zu kommen. Hier in Hanoi, traf ich wieder Sebastian Engel, mit dem ich lange Zeit gemeinsam unterwegs war. Ich wartete hier noch auf meine Freundin Monika, die mich in Vietnam mit dem Rad begleiten möchte. Sie und meinen Freund Werner, holte ich vom 30km entfernten Flughafen ab.
Monika, hatte mit ihrem Visa bei der Passkontrolle ein Problem. Ihr 3-monatiges Touristenvisa, dass es eigentlich nicht gibt, wollten sie nicht akzeptieren. Um die Angelegenheit in Ordnung zu bringen, werteten sie das Visa auf und stellten ein kostenloses dreimonatiges Arbeitsvisa aus.
Wir blieben noch drei Tage in Hanoi und ich stellte fest, meine ruhige Zeit ist vorbei. Unser nächstes Ziel ist nun die Halongbucht. Sebastian, begleitete uns die ersten Tage. Werner hingegen begann gleich am nächsten Tag seine Tour. Er will in drei Wochen etliche Kilometer fahren.
Seit ich in Vietnam bin, ist meist der Himmel bewölkt. Auch fallen ab und zu am Tag etwa eine Stunde, einige Tropfen.
Die Temperaturen, gehen nachts kaum unter 20° und tagsüber steigen sie auf etwa 25°. Ausser die Sonne läst sich blicken, erreicht man schnell Temperaturen über 30°.
Die Halongbucht, eine Touristenattraktion, sahen wir nur bei diesigem Wetter. Wegen des Wetters machten wir auch keine Bootsfahrt durch die steilen, zahlreichen kleinen Inseln.
Wir besichtigen hingegen, zwei Tage später , die weiter südlich gelegene „Trockene Halongbucht“.
Das Wetter spielte voll mit und wir fuhren mit einem geliehenen Motorroller zwischen den zahlreichen grün bewachsenen Bergen, umringt von Seen. Bei vielen Sehenswürdigkeiten machten wir tolle Fotos.
Sebastian will nun schneller vorankommen und auch nicht wie wir, weiter in den Süden fahren. Vielleicht trifft man sich in Hue noch mal.
Wir hingegen tingeln etwas langsamer, teils an der Küste an zahlreichen leeren Sandstränden vorbei, südwärts. In den Touristenorten ist momentan gähnende Leere. Es ist hier Winter und doch sind die Temperaturen recht angenehm und bewegen sich Tag und Nacht zwischen 18 bis 20°.

DSCN4500

China -Vietnam (von Kunming nach Vietnam)

09.11.2013 China-Vietnam
Nach etlichen Regentagen in Kunming und vergeblicher Suche nach einem Paket aus Deutschland für Sebastian Engel, startete ich ausgeruht Richtung Vietnam.
Ich hatte genügend Zeit bis zum Visa beginn in Vietnam und wählte daher eine Rute in den Bergen, abseits der Hauptstraßen.
Ich hatte ein Traum Wetter, bei bester Fernsicht und angenehmen Temperaturen. Das Wetter blieb so bis nach Vietnam.
Den zweiten Tag ging es dann so richtig in die Berge. Die ganzen Tage hatte ich Gegenwind, das Bilderbuchwetter mit der traumhaften Kulisse von Seen, Berge und Täler machte dieses aber wieder wett.
Die gefahrene Strecke kann man nur weiter empfehlen und ist bis jetzt die schönste Etappe auf meiner Reise gewesen. Das Verkehrs aufkommen war gering und vor allem das lästige Hupen war auf die Städte beschränkt. Obwohl bereits November deuteten nur die dürren Maisfelder, die bereits abgeerntet werden, auf den Herbst hin. Ansonsten ist alles üppig grün und die Temperaturen erreichen bei 2000 m Höhe tagsüber doch über 25°.
Die Preise in der ländlichen Gegend sind für uns extrem günstig. Für umgerechnet 1-2 Euro; bekommt man ein Mittagessen mit Getränke. Eine Hotelübernachtung kostet zwischen 5 und 7 Euro;.
Der Grenzübertritt verlief Problemlos. Hilfsbereite und freundliche chinesische Beamte führten mich an der für Radfahrer ungünstigen Gepäckkontrollen vorbei. Auch auf der vietnamesischen Seite ging es genau so schnell. Die übliche Passkontrolle und fertig.
Durch die schnelle Abfertigung hatte ich nun genügend Zeit, mich in der Grenzstadt lao Câi umzusehen. Ich tauschte meine restlichen CNY in Dong um und suchte mir noch einen Geldautomaten. Auch nach einer Internetkarte für mein Tablet, wurde ich fündig.
Dann startete ich noch am gleichen Tag meine Tour Richtung Hanoi und sammelte meine ersten Eindrücke von Vietnam.