Kategorie-Archiv: 18 Thailand

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Thailand (Hua Hin; Phuket; Südthailand)

15.03.2014
Von der Stadt Chai Nat, fuhren wir mit einem Bus nach Bangkok und von dort mit einem Kleinbus weiter nach Hua Hin. Wir wollten nicht unbedingt mit den Rädern in Bangkok und Umgebung fahren.
Dazu mußten wir zwar die Räder zerlegen, da die meißten Busse hier mit Gas betrieben werden. Durch die vielen Gasflaschen sind daher die Ladeflächen relativ klein.
Wir schafften die Fahrten an einem Tag nach Hua Hin, wo wir dann vier Tage blieben.
Hua Hin ist mit Touristen überlaufen und nächsten Tag trafen wir uns hier mit meinem Freund Werner, der in Thailand einige Kilometer mit dem Fahrrad fahren will.
Unsere Route führte dann zunächst an der Ostküste weiter. An vielen einsamen, nicht überlaufenen Stränden vorbei. Teilweise, kamen wir durch riesige Wälder. Kokosnuss- Palmöl- und Kautschukbaumwälder lösten sich ab. Sie spendeten uns bei der großen Hitze einen willkommenen Schatten.
Die Fahrt ging dann weiter zur Grenze nach Miamar und dort entlang zur Westküste von Thailand. An der Küste bei Khao Lak, die durch die Tsunami-Katastrophen traurige Berühmtheit bekam, machten wir einige Tage Pause. Von dort machte ich Radtouren ohne Gepäck, um die Insel Phuket zu erkunden.
Weiter ging unsere Route durch eine noch sehr interessante Landschaft. Immer wieder schlängelte sich die Straße an zahlreichen, bis oben bewaldeten Karstberge vorbei. Im Süden von Thailand sind überwiegend Moslems anzutreffen und wir werden überall freundlich begrüßt. Bei Satun, überquerten wir problemlos die Grenze zu Malaysia.

Fazit Thailand:
Überwiegend, freundliche und nette Menschen mit guter thailändischer Küche. Der Verkehr ist relativ wenig und die Thai’s fahren sehr rücksichtsvoll. Die Straßen sind breit und gut, besonders durch die großzügigen Seitenstreifen mit dem Fahrrad schön zu fahren. Die Tempelanlagen, besonders im Norden sind was Besonderes. Ebenso die vielen zahlreichen Strände, abseits vom Tourismus.
Obwohl jede Menge Mülltonnen herumstehen, so scheint es, können viele Thai’s damit nichts anfangen.
Da in Thailand, selbst die Jugendlichen mit den Rollern fahren, sind die Hunde hier besonders interessiert an den seltenen Radfahrern. Sehr oft musste ich in ganz Thailand, immer wieder anhalten und den Hunden mit meinem Stock klarmachen, wer hier der Stärkere ist.

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Thailand (Bangkok, Chiang Rai, Chiang Mai)

Thailand 11.02.2014

Von Cambodia kommend, fuhren wir erst einmal die Küste entlang, bis Trat. In Trat blieben wir einen Tag und Holger beendet hier seine erste große Radtour. Durch die Industriegegend vonTrat nach Bangkok, fuhren wir mit einem Bus. Um weiter mit dem Bus nach Nordenthailand zu kommen, mussten wir jedoch nochmal 15 km mit dem Fahrrad durch Bangkok zum Nordbahnhof fahren. Die noch andauernden Demos gegen die amtierende Politikerin, mußten auch wir mit dem Fahrrad, umfahren. Der Nordbahnhof, ist ein gewaltiger Bahnhof. So manches Flughafen Terminel ist wesentlich kleiner. Wir bekamen noch am gleichen Tag ein Ticket nach Chiang Rai. Ein toller Fernbus mit großzügigen Sitzen und Toilette an Bord, brachte uns in elf Stunden mit einem Zwischstopp in einem ebenfalls großen Bahnhof, nach Chiang Rai. Um 6 Uhr Morgens waren wir schließlich am Ziel.
Wir staunten nicht schlecht, rundum ein toller Service, ein Begleiter an Bord,  Getränke und Kleinigkeiten zum Essen. Denkt man da als Deutscher an die Deutsche Bundesbahn, muss man sich über den schlechten Service, das mangelnde Angebot und die vergleichsweise horenden Preise, zu tiefst schämen.
Chiang Rai wie auch Chiang Mai sind doch sehr frequentierte Toristenorte. Aus aller Welt sind hier Touristen anzutreffen, die die zahlreichen und schönen Tempel und auch die vielen umliegenden Nationalparks besuchen. Auch in den zahlreichen Lokalen, wird so manche Nacht durch gefeiert.
Eigentlich in Asien nicht üblich, sind mir hier sehr viele, unübersehbar, wohlgenährte Thais aufgefallen. Ich frag mich immer wieder, verschmähen sie ihre eigene, sehr gute und pikante thailändische Küche mit dem vielfältigen Gemüse-Angeboten. Vielleicht suchen sie auch zu selten die zahlreichen, auf den Gipfeln liegenden Tempel auf.

Nach 17000 km ist nun mein erster Fahrradmantel defekt. Der Schwalbe Marathon plus, hat nur ein einziges mal, ein Drahtstück von einem Lkw Reifen durchgelassen. Nun kam endlich der mitgeführte Schwalbe-Faltreifen zum Einsatz. Eine absolute, tolle Leistung des Reifens.
Besonders angenehm und nicht mehr gewohnt, ist auch das ruhige und stressfreie fahren, hier in Thailand.