Kategorie-Archiv: 03 Österreich

von Wien in die Slowakei

23. März 2013 at  sk

Von Wien, radelten wir der Donau entlang bis Bratislava. Weiter ging es ins Landesinnere, vom Westen her über die Zentral-Slowakei, nach Osten. Mit 23 km und 780 Höhenmetern, bezwangen wir den 1250 Meter hohen Pass über die „Niedere Tatra“. Das voll bepackte Rad, über 60 kg, brachten mich trotz der Minusgrade, enorm zum schwitzen. Seit Wien, bis auf die letzten zwei, verbrachten wir die Nächte in den Zelten. Weit über -10 Grad kalt und Frühstücken bei -8,1 Grad, wurde immer komplizierter. Mit Mühe, bringen wir das Wasser, dass schlagartig nach dem Öffnen der Flaschen in Eis übergeht, in die Töpfe. Mein Benzinkocher macht mittlerweile, bei der Kälte, keine Probleme. In Poprad, hatte ich mir noch Winterschuhe, die wärmsten die ich finden konnte, zugelegt. Die Sommerschuhe, wurden ganz unten in den Packtaschen verstaut. Bei eisigem Gegenwind, beschlossen wir, die Strecke von Poprad nach Kosice mit der Bahn zurückzulegen. Mittlerweile in Kosice, 3 Grad, geht es dann weiter durch die Ost-Slowakei, zur Ukraine.


von Linz nach Wien

17. März 2013 at 

bei dem miesen Wetter, verbrachten wir die Nacht in einer schönen Jugendherberge in Linz. Bei Schneefall, kaltem Wetter, Minusgraden, setzten wir unsere Fahrt zu zweit, am nächsten Morgen der Donau entlang fort. Bald vereisten am Fahrrad die Zahnräder dermaßen, dass ein Schalten der Gänge nicht mehr möglich war. Die Kette sprang auf den vereisten Zahnrädern ohne Kraftübertragung sofort über. Sebastian hatte mit seiner Rohloffschaltung hier kein Problem. Gut ausgerüstet, wurde in den Zelten, bei Minusgraden auf einer 5 cm Schneedecke übernachtet. Ich musste feststellen, ohne Isomatte ist der Boden dann doch zu kalt.
Morgens, bei einem lebhaft auffrischenden, eisigen Wind, bauten wir die Zelte mit klammen Fingern zusammen.
Die nächsten zwei Tage, bei Sonnenschein und Minusgraden, warm angezogen, setzten wir die Fahrt nach Wien links der Donau fort. Das einzige Problem, war nur noch das Eis in den Trinkflaschen. Ein Abstecher zum Kloster Melk musste sein. Die nächste Nacht, noch immer ohne Isomatte, zog ich es vor,lieber in einer kleinen Pension zu übernachten.
In Wien, in einem Hostel untergekommen, ist nun ein Tag Pause und Sightseeing angesagt.

Nach Linz

13. März 2013 cz at 

nun nach ausgiebiger Besichtigung der sehenswerten Stadt Krumlov, sind nun Sebastian, sein Vater und ich, noch bei relativ schönen aber kalten Wetter bei 1°C aufgebrochen.
Der Weg verlief der Moldau entlang, in Österreich durch das Mühlviertel direkt nach Linz.
Im laufe des Tages erwischte uns ein Schlechtwetter Gebiet mit Schneefall.

Einige Eindrücke