Kategorie-Archiv: 05 Ukraine

Fazit Ukraine

03. April 2013  ua

Von der Slowakei kommend, lernten wir nur einen kleinen Teil der Ukraine, an 4 Tagen kennen. Die Fahrt verlief am äußersten Westen parallel zur Ungarischen Grenze nach Rumänien. Die Grenzkontrollen, sind streng und nicht jeder Übergang ist für Radfahrer und Fußgänger frei. Wir mussten zwei mal einen riesigen Umweg fahren.

Die schier endlos scheinenden Straßen sind oft an beiden Seiten mit Obstbäumen bepflanzt. Im Sommer sicherlich ein schöner Anblick. Vor allem in den Dorfstraßen, wenn in den Vorgärten der Häuser dann die Weinreben ein geschlossenes Grün bilden.
Straßen Akrobatik
Den unzähligen Schlaglöchern, mit dem Rad ausweichen, verlangt volle Konzentration. Mit vier Rädern ist es unmöglich. Entsprechend quält sich der Verkehr, rumpelnd laut und langsam voran. Im allgemeinen wird sehr rücksichtsvoll gefahren.

durch die Ukraine

29. März 2013  ua

Am nächstgelegensten Grenzübergang “Vysre Nemecke” wurden wir zurückgewiesen. Der Grund, hier dürfen nur Lkw´s, Pkw´s und Busse passieren.
Der nächste Grenzübergang, für Fahrräder ist 39 km weiter nördlich in entgegengesetzter Richtung, bei Ubla. Dazwischen musste noch ein Höhenzug von 300 Metern bewältigt werden. An der Grenze angekommen, wurde ich wegen meines selber gebauten, Lenker-Koffers eingehender kontrolliert. Nach drei Nächten in Folge, die Zelte jeweils im Schnee abgebaut, beschlossen wir in einem Motorest zu übernachten. Den unzähligen Schlaglöcher der Teerstraßen ist auch durch wechseln auf die Linke Fahrspur teilweise nicht immer auszuweichen. Bei Regenwetter um so schwieriger, da deren Tiefe nicht mehr erkennbar sind.
Nicht zu übersehen sind die vielen, verschiedenen Kirchen. In fast jedem Dorf ist ein kleiner Lebensmittelladen.
In den größeren Städten, sind durchaus auch große, gut bestückte Supermärkte zu finden.
Der zur Ausreise ausgewählte Grenzübergang, bei Halmeu, durfte mit dem Rad wieder nicht passiert werden. Der Grenzbeamte gab uns freundlicherweise den Hinweis, wir sollten doch auf einen Kleinbus warten, der uns eventuell mit den Fahrrädern mitnimmt. Die nächste Möglichkeit wäre, den zurückliegenden 20 km entfernten, ungarischen Grenzübergang zu nehmen. Nach 10 Minuten warten, entschlossen wir uns, den 100 km weiter östlichen zu nehmen. Die Landschaft wurde bergiger, die Städte schöner. Nächsten Tag erreichten wir den Grenzübergang nach Rumänien. Allerdings erst nach mehrmaligen Fragen, fanden wir den nicht beschilderten Übergang nach Sighetu Marmatiei. Dieses Mal verlief die Kontrolle reibungslos.