Kategorie-Archiv: 06 Rumänien

Türkei (Erzurum, Kars)

21 Juni 2013 tr
In Erzurum angekommen, trafen wir uns mit einem weiteren Radreisenden, dem Peter aus dem Ruhrgebiet. Jezt fahren wir nun zu dritt durch Ostanatolien.
Immer wieder faszinieren uns die Hochebenen mit immer neuen Landschaftseindrücken.
Nun haben wir die östliche Provinzstadt Kars erreicht.
Vergangene Woche überraschten uns in den Hochlagen einige Gewitterschauer und sorgten für Zwangspausen.

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Fazit Rumänien

15. April 2013  ro

wir durchquerten Rumänien in 13 Tagen, von Nord nach Süd. Beeindruckende Gebiete wie die Maramures-Region, mit den in Holz wunderschön gearbeiteten Häusern, Toreinfahrten und Kirchen. Siebenbürgen, beeindruckt mit schönen Städten und Dörfern. Die Karpaten mit seinen riesigen Wäldern und den schneebedeckten Bergen. Bukarest, eine riesige Stadt mit allem was eine Großstadt zu bieten hat, außer fast keine Fahrradwege. Von Bukarest südlich, die Walachei, beginnt ein schier endlos scheinendes, flaches Land bis zur Donau. Über die Donaubrücke bei Giurgiu überquerten wir die Donau nach Bulgarien. Verkehrsmäßig sind die Straßen relativ gut. Nebenstraßen können schon mal ohne Teerdecke sein. Im Gegensatz zur Ukraine, fahren hier doch nicht wenige PKW und LKW-Fahrer, rücksichtslos und nahe an den Radfahrern vorbei. Genauso verantwortungslos laufen die Hunde herum, die anscheinend eine Vorliebe für Radfahrer haben. Leider ist es kaum möglich, Landschaftsfotos ohne Müll, in der wunderschönen Landschaft Rumäniens zu schießen. Die Flüsse und Bäche verteilen den Müll über das ganze Land. Im Frühjahr vor allem recht deutlich zu sehen.

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durch Rumänien (Walachei)

15. April 2013  ro

die Walachei ist eine historische Landschaft im Süden Rumäniens. Das Flachland, ist wegen des nährstoffreichen Bodens ein großes Getreideanbaugebiet und gilt als „Rumäniens Kornkammer“.
Die Region wird im Süden und Osten von der Donau begrenzt, im Norden von den Karpaten.
Über die Donaubrücke überquerten wir die Grenze nach Bulgarien problemlos am 13.04.13 bei Giurgiu.

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durch Rumänien (Bukarest)

12. April 2013  ro

eine Großstadt
wie viele, viel Verkehr und so gut wie keine Fahrradwege. Heute, den 12 April haben wir Bukarest besichtigt. Morgen wollen wir in Bulgarien ankommen. In der weiten Ebene zwischen den Karpaten und Bukarest herrschen nun frühlingshafte Temperaturen.

Ruhepause

Ruhepause

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durch Rumänien (Karpaten)

10. April 2013  ro

nach zwei Tagen in Brasov führte unser Weg durch die Karpaten. In Brasov bei Sonnenschein aufgebrochen, begann es bald in den Bergen leicht zu regnen.

Wir entschieden uns für die Straße 1A, da laut Sebastians Landkarte, daneben eine Autobahn führt. Von dieser war jedoch weit und breit keine Spur. Dennoch hielt sich der Verkehr in Grenzen. Die schwächsten LKW’s führten meist eine „dreier Kolonne“ an. Pkw’s führen kaum auf der Straße. Nach über 30 km Anstieg, durch viele Buchenwälder, erreichten wir den Pass in 1287m über NN bei Nebel und leichtem Schneefall. Völlig durchschwitzt wechselten wir die Kleidung und begannen die Abfahrt auf südlicher Seite. Bald machten wir eine Kaffeepause, um uns bei den doch kalten Temperaturen von 2° aufzuwärmen. Bei 780 m NN suchten wir einen geeigneten Zeltplatz. Inzwischen regnete es nicht mehr. Die Nacht klarte auf und am Morgen weckte uns die Sonne. Nun im Tal angekommen, herrschen angenehme 20° und die ersten Kirschbäume beginnen zu blühen.

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durch Rumänien (Brasov)

08. April 2013  ro

Einige Eindrücke in Bildern

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durch Rumänien (Siebenbürgen)

07. April 2013  ro

Nach drei Regentagen am Stück, bessert sich nun das Wetter. Bei den ersten Bäumen sprießen die Knospen. Die Wiesen werden grün und die ersten Blumen blühen.
Mittlerweile haben wir Siebenbürgen (Transsylvanien) mit den Städten Medias (Mediasch), Sighisoara (Schäßburg) und nun Brasov (Kronstadt) durchquert. Eine historische und auch landschaftlich reizvolle Gegend. Es sind noch zahlreiche, zwar oft wie es scheint, sehenswerte Bauwerke, wie Kirchen, Schulen und kunstvolle Bauwerke dem Verfall preisgegeben. Der deutschsprachige Einfluss ist oft noch an den Kirchen und Schulen, vor allem den Evangelischen zu erkennen. In Schäßburg ist sogar ein alter Friedhof mit lauter deutschen Namen zu besichtigen. Heute leben von den über 30 000 Einwohnern noch weniger als 600 Deutschstämmige.
Rumänisches Dorf
In den von uns bevorzugten ruhigen Nebenstraßen durch die Dörfer, mit kleinen, recht nett gestalteten Häusern, sind leider die Hunde um so lebhafter. Unser Rekord bisher fünf Hunde gleichzeitig. Eine Augenweide, die vielen grünen Hügel werden oft von Schafherden beweidet. Es erinnert mich im kleinen Stil ein wenig an Neuseeland.
Unschön auffallend sind die vielen Abfälle, wie Plastiktüten, – Flaschen die in Mengen außerhalb der Dörfer in den Wiesen, und Gräben herumliegen. Oft werden diese von den Fluten weit verbreitet.
Anscheinend stört das die hier lebenden Leute nicht.

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durch Rumänien (Maramures-Region)

03. April 2013  ro

Am Ostersonntag, den 31.03.13, sind wir in Rumänien angekommen. Mittlerweile, ist die Tagestemperatur angenehm im zweistelligen Bereich. Die Straßen sind schlagartig besser. Die Fahrt führte durch die Maramures-Region. Die vielen erhaltenen Holzhäuschen, in den malerischen Dörfern, stoppten uns oft zum Fotografieren. Momentan befinden wir uns in der historischen Region “ Siebenbürgen“. Sehenswert die vielen Holzkirchen.
Die reizvollen Dörfer, jedes Haus mit seinem eigenem Brunnen, mit Eimer und Seilwinde vor dem Haus . Im Gegensatz zur Ukraine sind hier die Hunde, ob groß, ob klein, sehr angriffslustig. Bald rüsteten wir uns mit einem Stock, der die meisten Hunde schon durch drohen abhält.



Zwei Tage durch eine hügelige, ruhige Landschaft, leider regnete es durchgehend, auch nachts. An und für sich kein Problem. Leider hatte ich die Bodenplane falsch verlegt. Am Morgen lag mein Schlafsack, meine Schuhe und noch schlimmer, mein Lenkerkoffer mit der Ladeelektonik im Wasser.
Heute, den 04.April, übernachten wir in einer Pension und trocknen unsere Klamotten. Es wird Gottseidank von Tag zu Tag wärmer. Die nächsten Tagen sind die Karpaten zu überqueren.